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Bildung und Familie

FamilieDie Qualität der Schulen in der Stadt Luzern ist im kantonalen Vergleich ausserordentlich gut und soll es auch bleiben. Durch Vorgaben des Kantons beziehungsweise der überkantonalen Bildungskonkordate ist der politische Einfluss der Stadt in der Bildungspolitik, wie zum Beispiel auf Schulformen und Lehrpläne, nur noch sehr gering.

Die «Unruhe im Schulzimmer» als Ergebnis von diversen Bildungsreformen ist auch in städtischen Schulhäusern eine Tatsache. Die Stadt Luzern unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer, damit diese motiviert und eigenverantwortlich Unterricht geben können.

Die Familie ist die tragende Säule unserer Gesellschaft. Die Erziehung und Hauptverantwortung soll auch in Zukunft bei den Eltern liegen und nicht an die Schule delegiert werden.

Die verschiedenen Generationen sind stark aufeinander angewiesen. Der Zusammenhalt von Alt und Jung ist ein Erfolgsrezept, das es weiterhin zu pflegen gilt. Die Stadt Luzern sorgt für qualitativ hochstehende Leistung über alle Generationen hinweg, von der Bildung bis zu den Pflegeheimen, ohne die Luzernerinnen und Luzerner zu bevormunden.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind Vorbilder und motivieren zu mehr Leistung. Sie fördern die Selbstverantwortung und sorgen dafür, dass die Lernenden nach Abschluss der Schule eine gute und hochwertige Anschlusslösung finden. 

 

 

 

 

Forderungen

  • Die negativen Auswirkungen der Reformen im Bildungsbereich sind durch motiviertes und gut gebildetes Lehrpersonal so weit wie möglich
    zu minimieren.
  • Luzern hat moderne und zweckmässige Schulhäuser.
  • Weniger Staat und Bevormundung, dafür Förderung der Selbstverantwortung.
  • Die ausserschulische Betreuung ist auf die Nachfrage auszurichten. Es muss den Eltern offenbleiben, ob und in welchem Umfang vom Angebot Gebrauch gemacht wird.
  • Unsere schweizerischen Werte und Traditionen sind hochzuhalten und zu bewahren. Verweigerung des Schwimmunterrichts oder des Handschlags, die Verbannung des Kruzifixes und des Schweizerkreuzes oder das Tragen eines Kopftuchs werden nicht toleriert.
  • Die Qualitäts-Mindestanforderungen des Kantons Luzern sind einzuhalten, jedoch nicht aus Prinzip in fast jedem Bereich zu überbieten.
  • Die Stadt Luzern berücksichtigt in ihrer Stadtplanung auch die Bedürfnisse der älteren Generation und erbringt in ihren Pflegeheimen qualitativ hochstehende Leistungen in einem angenehmen Umfeld.

Tourismus, Sport, Kultur

Luzerner TheaterUnsere schöne Stadt ist eine international äusserst beliebte Ganzjahresdestination und steht in direkter Konkurrenz mit grossen Weltstädten. Als Zentrumsstadt ist die Stadt Luzern auch Veranstaltungsort von grossen Musik-, Sport- und Kulturanlässen mit internationaler Ausstrahlung. Ein ausgewogenes Angebot fördert dabei die Lebensqualität der Luzernerinnen und Luzerner und nimmt gleichzeitig auch Rücksicht, dass der Nutzungsdruck nicht zu hoch ist.

Die Stadt Luzern ist trotz ihrer überschaubaren Grösse eine weltbekannte Tourismusdestination und steht mit Weltstädten wir Berlin, Paris oder London in direkter Konkurrenz.

Jedes Jahr werden hier rund 1.2 Millionen Logiernächte verbracht. Dazu kommen tausende Tagestouristen aus dem In- und Ausland, die hier die Stadt, den See, die Berge und die vielfältigen Kultur- und Sportangebote geniessen. Es gilt hier, mit Bedacht das Zusammenleben von Stadtluzernern und Touristen weiter zu entwickeln, damit beide voneinander profitieren können: Wir Luzerner von der Wertschöpfung und die Touristen von einer einzigartigen Stadt.

Die Stadt Luzern sorgt mit einem guten Angebot an kulturellen und sportlichen Angeboten für eine hohe Lebensqualität. Dabei achtet sie darauf, dass diese Anlässe möglichst selbsttragend sind und unterstützt sie durch eine unbürokratische Bewilligungspraxis.

 

 

 

 

Forderungen

  • Es steht eine ausreichende Anzahl Parkplätze für den Car-Tourismus zur Verfügung.
  • Der wertschöpfungsintensive Tourismus wird mit einem ausgewogenen Gästemix gezielt gefördert.
  • Die Stadt Luzern fokussiert sich dank dem KKL auf die Musikstadt Luzern und hat auch in Zukunft eine grosse internationale Ausstrahlung.
  • Die Stadt fördert ein attraktives Kultur- und Sportangebot, ohne dabei selbst zum Hauptorganisator oder -sponsor zu werden.
  • Zuwendungen der Stadt an kulturelle und sportliche Institutionen orientieren sich auch an der Wertschöpfung für Stadt und Kanton Luzern.
  • Beim Luzerner Theater muss eine deutlich höhere Selbstfinanzierungsquote erreicht werden. Die Subventionen von rund 20 Mio. Franken pro Jahr für ein Regionaltheater müssen auf ein vernünftiges Mass reduziert werden.
  • Während Grossanlässen hat die Stadt Luzern ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit und verhindert unbewilligte Demonstrationen und Chaotentum.

Verkehr

Verkehr Stadt LuzernDas Verkehrschaos in der Stadt Luzern ist seit vielen Jahren ein ständiges Ärgernis. Zu Stosszeiten sind viele Stadtteile, vor allem aber das Stadtzentrum, kaum mehr erreichbar. Viele Verkehrsteilnehmer sehen sich deshalb genötigt, auf grossräumige Umfahrungen oder Schleichwegedurch Quartierstrassen auszuweichen.

Heute ist es das erklärte Ziel der Stadtregierung, den motorisierten Individualverkehr in der Stadt auf das Niveau des Jahres 2010(!) zu begrenzen. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass allein die Stadtregion Luzern jedes Jahr um etwa 1’800 Personen wächst. Ein entsprechendes Wachstum muss deshalb auch beim Verkehr möglich sein. Denn viele, wie zum Beispiel Handwerker und Lieferanten, sind auch aus beruflichen Gründen auf ein Auto angewiesen.

Der stetige Rückbau von öffentlichen Parkplätzen und verschiedene weitere Massnahmen (Temporeduktionen, Abbiegeverbote, Velostrassen) führen dazu, dass der ständig wachsende Verkehr nicht mehr aufgenommen werden kann.

Zur Erhöhung der Gesamtverkehrskapazität soll nicht nur der öffentliche Verkehr (Bus und Bahn) und der Langsamverkehr (Velo und Fussgänger) eine hohe Priorität erhalten, sondern auch der motorisierte Individualverkehr. 

 

 

 

 

Forderungen

  • In Luzern haben alle Verkehrsteilnehmer den gleichen Stellenwert, die einzelnen Verkehrsarten werden nicht gegeneinander ausgespielt.
  • Durch die Realisierung der beiden Grossprojekte Durchgangsbahnhof sowie Bypass mit Spangen wird das Leistungsvermögen sowohl auf Strasse wie Schiene gesteigert, so dass Innenstadt und Quartiere spürbar vom (Durchgangs-)verkehr entlastet werden.
  • Mit Parkmöglichkeiten (zum Beispiel Parkhäuser Musegg oder Metro) ist der Parkplatzsuch- und Durchgangsverkehr stark vermindert. Parkplatz-Kapazitätsengpässe für Autos wie Reisecars sind dadurch gelöst.
  • Es müssen zusätzliche Parkmöglichkeiten entsprechend des Bevölkerungswachstums geschaffen werden.
  • Der Rotsee als Naherholungsgebiet wird nicht für den Ausbau des ÖV geopfert (keinen Doppelspurausbau Rotsee).
  • ÖV, Langsam- und Fussverkehr werden gefördert, ohne den Automobilverkehr einzuschränken.

Vorwort des Präsidenten

With Peter

Liebe Luzernerinnen
Liebe Luzerner

Wir sprechen Klartext und verfolgen politisch einen gradlinigen, verlässlichen Kurs. Wir setzen unsere Versprechen um – für eine sichere, attraktive Stadt Luzern, in welcher der Souverän das letzte Wort hat. Wir engagieren uns für eine freie, selbstbewusste und unabhängige Schweiz und für die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger.

In einer Stadt leben, in der Tausende jedes Jahr Urlaub machen – ein Traum. Doch wir sollten uns nicht zu fest auf die Errungenschaften unserer Vorfahren verlassen. Denn die Stadt Luzern steht vor grossen Herausforderungen. Die massive Zuwanderung macht auch vor der attraktiven Stadt nicht Halt und sorgt für ein zunehmendes Bevölkerungswachstum.

Ein Zeichen für den immer höher werdenden Nutzungsdruck ist der ständig steigende Verkehr. Die SVP wird sich dafür einsetzen, dass die Stadt Luzern auch künftig mit allen Verkehrsmitteln erreichbar bleibt: Miteinander statt gegeneinander. Dies ist wichtig für unsere Wirtschaft, denn sonst droht eine Abwanderung von Arbeitsplätzen und Steuergeldern. Und auch der Tourismus ist auf ein funktionierendes Verkehrsnetz angewiesen, denn nach wie vor kommen die meisten Touristen auf der Strasse in die Stadt Luzern.

Für den sozialen Zusammenhalt der Stadt Luzern ist eine gute Durchmischung der Bevölkerung wichtig. Darum müssen wir für alle Bevölkerungsschichten und Lebensabschnitte schönen und lebenswerten Wohnraum anbieten können. Es braucht günstige Familienwohnungen genauso wie hochpreisige Angebote für Wohlhabende, um die qualitativ hochwertigen Leistungen der Stadt auf lange Sicht aufrecht zu erhalten.

Die SVP Stadt Luzern wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die bürgerlichen Werte und Traditionen, die die Stadt Luzern so grossgemacht haben, weiter gepflegt und vorwärtsgebracht werden.

Peter With
Präsident SVP Stadt Luzern

Hier das komplette Parteiprogramm als pdf.

Postulat: Christliche Symbole in der Abdankungshalle Friedental

Der Grosse Stadtrat hat auf Antrag des Stadtrats beschlossen, dass künftig keine christlichen Symbole in der Abdankungshalle vorhanden sein werden. Die Wandbilder werden, da sie schützenswert aber offenbar nicht mehr sehenswert sind, mit Gipskartonplatten abgedeckt. Kreuze und andere christliche Symbole sollen einem neutralen und konfessionslosen Erscheinungsbild weichen. Der Hauptgrund dafür ist, dass von acht Nutzern pro Woche gerade mal einer sich an den christlichen Symbolen stört. Bisher wurden bei dieser Minderheit von rund 12 % die Bilder und Symbole abgedeckt. Neu sollen die anderen 88 % selbst für die Ausstattung der Halle mit christlichen Symbolen besorgt sein und dafür möglicherweise auch noch zahlen.

Es ist nicht überraschend, dass weite Teile der Bevölkerung sich gegen diesen Abbau wehren. Während in Schulhäusern Gebetsräume für Muslime Platz haben, scheint dies für christliche Symbole auf einem Friedhof in einem christlichen Land nicht der Fall zu sein. Nun wurde deswegen von einem überparteilichen Komitee gegen das vom Grossen Stadtrat beschlossene Reglement das Referendum ergriffen. Dies blockiert aber möglicherweise die notwendigen Sanierungen in vielen Friedhöfen der Stadt und hat die hohen Kosten einer Volksabstimmung bei Stadt und den Parteien zur Folge, allein wegen des Wegfalls christlicher Symbole.

Hier gilt es eine pragmatische Lösung zu finden, um Kosten und Zeit zu sparen und den Willen eines sehr grossen Teils der Luzernerinnen und Luzerner zu berücksichtigen. Aus diesem Grund fordern wir, dass bei der Sanierung der Friedhöfe und der Abdankungshalle die christlichen Symbole bestehen bleiben oder allenfalls durch einen gleich- oder höherwertigen Ersatz ausgetauscht werden. Allenfalls sind Vorrichtungen zu erstellen, die ein einfaches Abdecken der Symbole zum Beispiel durch Vorhänge oder Tücher ermöglichen.

Namens der SVP-Fraktion
Peter With
Grossstadtrat SVP Stadt Luzern
Namens der CVP-Fraktion
Markus Mächler
Grossstadtrat CVP Stadt Luzern